Zeitgenössische Choreografie. Ausbildung

Aktuelle Angebote

Gitta Barthel unterrichtet als Gastdozentin in Bachelor- und Masterstudiengängen im Bereich der Tanzpädagogik und der Choreografie. Das Lehrangebot setzt sich wahlweise aus verschiedenen Themenschwerpunkten zusammen:

  • Intermediale Verfahren der Bewegungsgenerierung
  • Regelgeleitete Improvisationen und Scores
  • Kompositionsverfahren
  • Partizipative, kollektive und kollaborative Formen der Zusammenarbeit
  • Aufführungsformate

Hannover. Choreografische Praxis. 3-teilige Fortbildungsreihe

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Ziel der Reihe ist, dass sich die Teilnehmenden im Laufe der 3 Wochenenden ein breites Spektrum an choreografischem Know-how aneignen, welches sie in künstlerischen wie tanzpädagogischen Zusammenhängen facettenreich anwenden können. Die Teilnehmenden erfahren, wie sie individuelles tänzerisches Material finden, formen und in weiteren Schritten interessant zusammenstellen und spannend aufführen können. Neben der Entwicklung persönlicher Gestaltungsqualitäten werden Möglichkeiten vorgestellt, gemeinsam in der Gruppe zu choreografieren.

1  Materialentwicklung
Wie finde ich thematische Inspirationsquellen und wie kommt das Bewegungsmaterial zustande?
Improvisationsaufgaben öffnen für die individuelle Bewegungsrecherche und führen zu eigenem Bewegungsvokabular, welches Ausgangsmaterial für eine choreografischen Gestaltungsprozess sein kann.

2  Komposition
Wie gestalte ich einzelne Szenen und verbinde sie zu einem Stück?
Die Teilnehmenden lernen Tools zum Festlegen und Erinnern von wiederholbarem Bewegungsmaterial kennen. Sie kreieren Scores für Echtzeit-Kompositionen mit improvisierten Anteilen, die auch in der Aufführung eingesetzt werden können. Ausgehend von verschiedenen Themen werden Szenen gestaltet und auf ihre Wirkung hin betrachtet. Zeitgenössische Methoden der Materialzusammenstellung und Erzählformen wie Verfremdung, Montage und Zufallsverfahren werden praktisch ausprobiert. Dabei kommen unterschiedliche dramaturgische Strategien zur Anwendung, deren Eigenheiten verglichen werden.
Tanzprojekte können auch auf Inhalten und Texten aus dem Theaterbereich beruhen und aus Elementen aus dem Darstellenden Spiel bestehen. Für diese Zusammenhänge lernen die Teilnehmenden Übertragungsprozesse von Text in Bewegung kennen und erhalten Handwerk für die Kombination von Tanz, Theater, Musik und Film.

3  Aufführungsgestaltung
Wie entsteht der Gesamtzusammenhang eines Stückes, welche Aufführungsformate und Orte kommen in Frage?
Am letzten Wochenende werden zentrale Komponenten für die Päsentation eines Tanzprojektes erarbeitet. Präsentationsformate wie das fertige Werk, eine Lecture-Performance, Ortsgebundene Performances und Installationen werden anhand von Filmausschnitten wegweisender Choreograf/innen vorgestellt. Mit Materialbeständen aus den vorangegangenen Wochenenden probieren wir Präsentationsformate aus und ordnen bereits erarbeitete Szenen möglichen Aufführungsorten zu. Als Abschluss lassen wir uns von den architektonischen Gegebenheiten des TuT und seiner Umgebung zu einer Performance inspirieren. Darin agieren wir als Tänzer/innen und auch als Zuschauer/innen.

Veranstalter
TuT, Schule für Tanz, Clown & Theater


Termine
Materialentwicklung: 18. / 19. November 2017
Kompostion: 27. / 28. Januar 2018
Aufführungsgestaltung: 17. / 18. Februar 2018
jeweils
Sa 14:00 - 19:00
So 10:00 - 15:00

Ort
Tanzsaal Bürgerschule
Schaufelder Str. 30
Hannover

PDF Download  Choreografische Praxis TuT Hannover (PDF 2.6 MB)


Lehrauftrag Palucca Hochschule für Tanz Dresden

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Einführung in den Choreografischen Baukasten im Studiengang MA Tanzpädagogik

Veranstalter
Palucca Hochschule für Tanz Dresden

Termin
24. / 25. November 2017

Ort
Palucca Hochschule für Tanz Dresden
Basteiplatz 4
01277 Dresden

 


Lehraufträge HAW Hamburg

Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Hamburg, Department Soziale Arbeit

Wintersemester 2017/2018:
Bewegung im sozialen und künstlerischen Kontext

Die Lehrveranstaltung thematisiert kreative Umgangsweisen mit Bewegung, die in der Sozialen Arbeit anwendbar sind. Ausgangspunkte bilden Übungen zur Körper- und Gruppenwahrnehmung sowie Alltagsbewegungen, die jedem Menschen vertraut sind. Die Studierenden lernen Methoden kennen, um diese künstlerisch zu gestalten. Sie kreieren Interaktionsspiele, in denen die Fähigkeit gefragt ist, Individualität einzubringen und in einer Gemeinschaft zu kooperieren. Die praktischen Erfahrungen werden auf dem Hintergrund der künstlerischen und der sozialen Choreografie diskutiert und im Kontext der Kulturellen Teilhabe verortet.
Vorerfahrungen in Tanz oder Choreografie sind für die Teilnahme nicht erforderlich, sondern Interesse an Bewegung und kreativen Prozessen.  

Wintersemester 2016/2017:
Choreografischer Baukasten. Eine praxisorientierte Einführung in künstlerische und soziale Choreografie

Anhand von Materialien des Choreografischen Baukastens lernen die Teilnehmenden Möglichkeiten zur Gestaltung von Bewegung kennen. Wir arbeiten mit Körper-, Raum- und Gruppenwahrnehmung sowie mit Interaktionen in Bewegungsspielen, die vom alltäglichen Bewegungswissen der Beteiligten ausgehen. Wir erproben praktisch, worin choreografische Ordnungen bestehen können, verbinden unsere Erfahrungen mit theoretischen Hintergründen und reflektieren Einsatzmöglichkeiten in der sozialen Arbeit. Für die Teilnahme sind keine Vorerfahrungen im Tanz nötig, sondern Interesse an Bewegung und der Teilhabe an kreativen Prozessen.

Wintersemester 
2014/2015:
Choreografischer Baukasten. Eine praxisorientierte Einführung in künstlerische und soziale Choreografie

Auf der Grundlage des Choreografischen Baukastens (BMBF-Projekt unter Leitung von Prof. Klein/ Universität Hamburg), einer praxisorientierten "Werkzeugkiste" zeitgenössischen Choreografierens, werden Arbeitsweisen zur Bewegungsfindung, Formgebung und Partizipation praktisch erprobt. Anhand von Regelwerken arbeiten die Teilnehmenden mit performativen Ordnungen von bewegten Körpern in Zeit und Raum. Die theoretischen Hintergründe von Choreografie werden im Kontext der kulturellen Bildung verortet, ihre Anwendungsmöglichkeiten in der ästhetischen Praxis innerhalb der sozialen Arbeit werden gemeinsam herausgearbeitet und reflektiert.

Wintersemester 2012/2013:
Choreografischer Baukasten. Eine praxisorientierte Einführung in Verfahren der Bewegungsfindung, Formgebung, Zusammenarbeit und intermediale Komposition

Auf der Grundlage des Choreografischen Baukastens (BMBF-Projekt unter Leitung von Prof. Klein/ Universität Hamburg), einer praxisorientierten "Werkzeugkiste" zeitgenössischen Choreografierens, werden choreografische Arbeitsweisen und Formen der Zusammenarbeit erprobt. Über Bewegungsaufgaben, Improvisationen und Verfahren der Komposition erarbeiten die Teilnehmenden gemeinsam Bewegungsmaterialien und Szenen, die präsentiert und reflektiert werden.


Choreografisches Arbeiten mit Schüler/innen

Fortbildung für Lehrer/innen an Schulen

Die Workshop-Reihe besteht aus 4 Terminen und knüpft an die Lehrerfortbildung Choreografieren mit SchülerInnen (Leitung Gabriele Klein, Universität Hamburg, Fachbereich Bewegungswissenschaft/Performance Studies) an.

 Wechselnde Dozent/innen geben Workshops zu verschiedenen Themenschwerpunkten.

Veranstalter
Universität Hamburg, Fachbereich Bewegungswissenschaft/Performance Studies in Kooperation mit K3 – Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg

Short Cuts: Gestaltung choreographischer Skizzen

Gitta Barthel

Ob im Spiel mit regelgeleiteten Improvisationen oder im Festlegen geformten Materials - aus einfachen Strukturen entstehen komplexe Szenenordnungen. Im Wechselspiel von Ausprobieren und Reflektieren werden Arbeitsprinzipien durchschaubar.

Termin
23. November 2013

Collagen aus Bewegung und Sprache
Gitta Barthel

Das Zusammenspiel von Bewegung und Sprache kann vielfältige assoziative und narrative Spielräume für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen erzeugen. Spontan generierte Materialkombinationen werden im Workshop beispielhaft ausprobiert und auf ihre Wirkungen befragt.

Termin
23. März 2014

Ort
K3 – Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg auf Kampnagel
Jarrestraße 20, 22303 Hamburg


Choreografieren mit Schüler/innen

Weiterbildung im Bereich Zeitgenössischer Tanz und Choreografie
Zusatzqualifikation für die Bereiche DSP, Sport, Musik, Kunst für Lehrer/innen an Hamburg Schulen
, 2011-2013

Projektleitung Prof. Dr. Gabriele Klein, wissenschaftliche Mitarbeit Heike Lüken, finanziert durch Tanzplan Deutschland, eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes.

Das Projekt setzt ein modulares Konzept zur nachhaltigen Entwicklung von Tanz und Choreografie an Schulen um und wurde in der Lehrerfortbildung in Hamburg eingesetzt. Durch eine enge Zusammenarbeit mit dem Choreografischen Baukasten, einem Instrumentarium zur Vermittlung handwerklichen Wissens über Choreografie, werden Synergieeffekte erzielt und wird die nachhaltige Etablierung eines curricularen Moduls Tanz an Schulen in der universitären Forschung und Lehre in Hamburg vorangetrieben.

Gitta Barthel war als Dozentin und Coach in der Weiterbildung tätig.

Veranstalter
Universität Hamburg, Fachbereich Bewegungswissenschaft/Performance Studies

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