Zeitgenössische Choreografie. Forschungsprojekte

Seit ihrer Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hamburg qualifiziert sich Gitta Barthel in der tanzwissenschaftlichen und kulturellen Forschung.

Forschungsschwerpunkte

  • Zeitgenössische Tanztechnik
  • Zeitgenössische Choreografie
  • Vermittlungspraxis in der kulturellen Bildung
  • Tanzcurriculare Entwicklungen und Perspektiven
  • Praxeologie

Promotion

2017 promoviert Dr. phil. Gitta Barthel zum Thema Choreografische Praxis. Vermittlung in Tanzkunst und Kultureller Bildung an der Universität Hamburg im Institut für Bewegungswissenschaft / Performance Studies. 

Abstract

Projekte mit professionellen Choreograf_innen und Schüler/innen sowie Erwachsenen erfahren gegenwärtig in der Tanzvermittlung sowie in der Bildungspolitik steigende Anerkennung. In der Folge wächst auch der Bedarf nach der Aufarbeitung des Verhältnisses von Tanzkunst, Choreografie und Vermittlung. Das Buch spezifiziert diese Zusammenhänge in einer gesamtgesellschaftlichen Makroebene und liefert in der Mikroebene praktische Erkenntnisse für Vermittler/innen. Die Forschung betrachtet Vermittlungsprozesse beim Choreografieren in künstlerisch-kulturellen Kontexten losgelöst von pädagogischen Intentionen. Die Ergebnisse zeigen Vermittlung als multidirektionale und selbstreferenzielle Erfahrungspraxis aller Beteiligten. Dabei spielen explorative und partizipative Prozesse eine weitaus größere Rolle als der unidirektionale Wissenstransfer der Choreograf/innen an die Mitwirkenden – Bildung wird als Selbstbildung praktiziert.

PDF Download  Flyer Choreografische Praxis Barthel 2017 (PDF 29 KB)


Choreografischer Baukasten

Das Forschungsprojekt Choreografischer Baukasten. Entwicklung und Erprobung eines Vermittlungskonzeptes für zeitgenössische Choreografie wurde von 2008 bis 2011 unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Gabriele Klein an der Universität Hamburg realisiert und vom BMBF gefördert. Die künstlerisch-wissenschaftliche Forschung mündete in einem Instrumentarium zur praktischen und theoretischen Vermittlung zeitgenössischer Choreografie, dem Choreografischen Baukasten.

Als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Co-Autorin stellt Gitta Barthel den Choreografischen Baukasten in zahlreichen Veranstaltungen und Workshops im internationalen Kontext vor und vermittelt die Archtitektur und Einsatzmöglichkeiten dieses Instrumentariums.

  • K3 – Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg
  • tanzwerk bremen, Zentrum für Zeitgenössischen Tanz
  • Palucca Hochschule für Tanz Dresden
  • Tanz und Schule, access to dance – Tanzplan München
  • Tanzfabrik Berlin, Zentrum für Zeitgenössischen Tanz Berlin
  • HFMDK Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main
  • Tanzimpulse, Institut für Tanzpädagogik, Köln
  • CDC Centre de Développement Chorégraphique "Le Pacific", Grenoble
  • Universität Bern ISPW TanzKultur und PHBern IWB
  • Universität Paderborn, Sportwissenschaft - Sport und Erziehung, Department Sport & Gesundheit

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