Tanz und Choreografie. Publikationen

Gitta Barthels verstärktes Interesse an der Tanztheorie im Themenbereich der Choreografie und Vermittlung schlägt sich in Herausgeberschaften und Aufsätze in Sammelbänden nieder.


Publikation. Choreografische Praxis.

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Vermittlung, Tanzkunst und Kulturelle Bildung stehen in engem Zusammenhang. Gitta Barthel stellt künstlerisch-kulturelle Projekte vor, in denen Choreograf_innen mit heterogenen Gruppen arbeiten. Sie erschließt Vermittlung als immanenten Bestandteil von Choreografie und liefert eine faszinierende Zusammenstellung von Vermittlungspraktiken und Aufmerksamkeitslenkungen. Theoretische Ausgangspunkte bilden die tanzwissenschaftliche Reflexion zu Praktiken des erweiterten Choreografiebegriffes und die Betrachtung des Bedingungsgefüges gegenwärtiger Tanzvermittlung aus der Perspektive des Kreativitätsdispositivs. Die in der praxeologischen Tanzwissenschaft verortete Studie trägt Erkenntnisse zur Tanzpädagogik ebenso wie zur Kulturellen Bildung bei.

Buch und E-Book für 34,99 Euro beim transcript Verlag erhältlich.

Barthel, Gitta (2017): Choreografische Praxis. Vermittlung in Tanzkunst und Kultureller Bildung, Bielefeld: transcript.

PDF Download  Flyer Choreografische Praxis Barthel 2017 (PDF 29 KB)


Choreografie vermitteln

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Der Textbeitrag von Gitta Barthel zu dem Sammelband behandelt Vermittlungsprozesse, die bei choreografischer Praxis im Kontext der Kulturellen Bildung stattfinden. Mithilfe eines praxistheoretischen Zugangs wird das Verhältnis von Tanzkunst, Tanzvermittlung, Choreografie und Kultureller Bildung aus der Perspektive des Kreativitätsdispositivs betrachtet.

Barthel, Gitta (2017): „Choreografie vermitteln. Eine praxeologische Untersuchung zu Tanzkunst und Kultureller Bildung“. In: Gabriele Klein/Hanna K. Göbel (Hrsg.): Performance und Praxis. Praxeologische Erkundungen in Tanz, Theater, Sport und Alltag, Bielefeld: transcript, S. 229-245.


Choreografische Praktiken im öffentlichen Raum

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Auf der Folie des erweiterten Choreografiebegriffes untersucht der Artikel die ortsspezifischen choreografischen Praktiken der Performance Hinter den Gärten von Isabelle Schad. Dabei steht das Interaktionsgefüge der Menschen und Artefakte, des Ortes und des Wetters im Zentrum des Interesses.

Barthel, Gitta (2015): Choreografische Praktiken im öffentlichen Raum. Vom Interaktionsgefüge der Partizipanden, in: Bäcker, Marianne/Schütte, Mechthild (Hg.): Tanz Raum Urbanität, Jahrbuch Tanzforschung Bd. 25, Leipzig: Henschel, S. 137-147.


Praktiken des Vermittelns zeitgenössischer Choreografie

Der Artikel geht der Frage nach, wie sich das Vermittlungsgeschehen in der Interaktion aller Beteiligten vollzieht und als exploratives, reflexives und emergentes Ereignis erzeugt wird. Anhand einer empirischen Forschung mit teilnehmender Beobachtung und videogestützter Ethnografie wird ein Verständnis von Tanzvermittlung vorgestellt, in welchem das Vermittelnde immanenter Bestandteil des Künstlerischen ist.

Barthel, Gitta (2015): Praktiken des Vermittelns zeitgenössischer Choreografie, in: Eger, Nana/Klinge, Antje (Hrsg.): Künstlerinnen und Künstler im Dazwischen. Forschungsansätze zur Vermittlung in der Kulturellen Bildung, Bochum, Freiburg: Projekt, S. 55-61.


Choreografischer Baukasten. Das Buch

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Die Buchversion des Choreografischen Baukastens ist jetzt im Transcript Verlag erhältlich!

Der Choreografische Baukasten ist eine an der zeitgenössischen choreografischen Praxis orientierte Werkzeugkiste. Er präsentiert ein breites Spektrum zeitgenössischer choreografischer Arbeitsweisen und ist von der Idee geleitet, Möglichkeitsräume für eine choreografische Praxis zu schaffen. Der Choreografische Baukasten. Das Buch überträgt das offene Baukasten-System in ein Buchformat in Kombination mit digital abrufbaren Materialien.

Module zu den Themen Generierung, Formgebung, Spielweisen, Zusammenarbeit und Komposition sowie ein Essay zur zeitgenössischen Choreografie liefern Anregungen für erfahrene Choreograf/innen und Tänzer/innen sowie alle, die in Theater, Performance oder in therapeutischen Settings mit choreografischen Prozessen und Produktionen befasst sind.

Klein, Gabriele (Hg.) (2015): Choreografischer Baukasten. Das Buch, Bielefeld: Transcript.

Barthel, Gitta (zusammen mit Gabriele Klein, Esther Wagner) (2011)
: Choreografischer Baukasten (Hg. von Gabriele Klein), Bielefeld: Transcript.

PDF Download  Choreografischer Baukasten (PDF 1007 KB)


Exploration: Der „Choreografische Baukasten“

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Dieser Artikel beschreibt Arbeitsweisen zeitgenössischer Choreografie aus dem Instrumentarium Choreografischer Baukasten. Praktische Anwendungsmöglichkeiten, das wissenschaftstheoretische und -methodische Konzept sowie Praktiken des Vermittelns werden vorgestellt. Kunstpraxis, Tanzwissenschaft und Tanzvermittlung verbinden sich.

Barthel, Gitta (zusammen mit Gabriele Klein) (2014): Exploration: Der „Choreografische Baukasten“, in: Bischof, Margrit /Nyffeler, Regula (Hg.): Visionäre Bildungskonzepte im Tanz. Kulturpolitisch handeln – tanzkulturell bilden, forschen und reflektieren, Zürich: Chronos, S. 115-119.


Choreografischer Baukasten. Spielweisen in zeitgenössischer Choreografie

In einer Kombination aus Vortrag und Praxisworkshop stellt Gitta Barthel das Vermittlungskonzept des Choreografischen Baukastens vor. Dieser oszilliert zwischen Kunst und Wissenschaft, Theorie und Praxis. In dem Artikel werden getanzte Passagen, vorgetragene Erläuterungen und projizierte Texte lebendig nachvollziehbar.

Barthel, Gitta (2013): 
Choreografischer Baukasten. Spielweisen in zeitgenössischer Choreografie, in: Bäcker, Marianne/Freytag, Verena (Hg.): Tanz Spiel Kreativität, Jahrbuch Tanzforschung Bd. 23, Leipzig: Henschel, S. 85-97.


Performative Buchpräsentation

Im Rahmen der Veranstaltung Choreographie-Akademie Hamburg stellt die Co-Autorin ihre Publikation Vom Tanz zur Choreographie. Gestaltungsprozesse in der Tanzpädagogik vor. Die Einführung in Inhalte des Buches ist mit tänzerischen Elementen durchsetzt, Beschreibungen der choreografischen Arbeitsweisen sowie zeit-räumliche Abstraktionen von Gesten werden hautnah erfahrbar.

Zur Publikation:

Zurzeit erleben Tanzproduktionen im außerprofessionellen Bereich einen enormen Auftrieb. Gleichzeitig entsteht ein wachsender Bedarf an praxisbezogener Fachliteratur zur Erarbeitung von Tanzstücken. Gitta Barthel und Hans-Gerd Artus setzen sich in ihrem Praxisbuch mit choreografischen Prozessen im Rahmen des Tanzunterrichtes auseinander. Es richtet sich an TanzpädagogInnen sowie Tanzende und führt in vielfältige Methoden zur Generierung von Bewegung ein. Themen, Arbeitsstrukturen, Prinzipien und Kompositionskriterien werden aufgefächert und bieten ein breites Spektrum an Handwerkszeug, das zur individuellen Umsetzung anregt. Künstlerische und pädagogische Blickwinkel verbinden und ergänzen sich dabei.

Veranstaltung
Choreographie-Akademie Hamburg
Choreographie in Frage stellen

Termin
12. April 2008

Ort
K3 – Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg auf Kampnagel
Jarrestraße 20, 22303 Hamburg


Vom Tanz zur Choreographie – Gestaltungsprozesse in der Tanzpädagogik

Dieses praxisorientierte Buch richtet sich an Tanzende und Tanzpädagoginnen bzw. Tanzpädagogen, die nach Anregungen für Gestaltungsprozesse suchen. Es werden grundlegende choreographische Themenschwerpunkte sowie verschiedene Arbeitsweisen aufgefächert, die in Ausbildungen, Schulen, Kursen und Vereinen vielfältig anwendbar sind. Der darin enthaltene tanzpädagogische Vermittlungsprozess strebt nach einer Erweiterung und Vertiefung der tänzerischen Fähigkeiten, regt die Phantasie an und bietet vielfältiges choreographisches Handwerkszeug für die Gestaltung von Tänzen.

Dabei geht es u. a. um immer neue Antworten zu folgenden Fragen: Welche Möglichkeiten existieren, um Bewegungsmaterial zu entwickeln? Wie kann Bewegung variantenreich und wirkungsvoll tänzerisch in Szene gesetzt werden? Was bringen die jeweils entwickelten Bewegungslösungen für den Zuschauer zum Ausdruck?



Aus dem Inhalt (Auswahl):

Spontanes Gestalten – Energie, Zeit, Raum – Improvisationsreise – Bewegungswiederholung – Zufall als Tanzgestalter – Bewegungsfolgen variieren – Kaleidoskop – Emotionsreise – Duo mit Körperkontakt – Kreativer Konflikt – Von der Improvisation zur Komposition –Improvisations-Laboratorium – Musik –Laboratorium – Kompositions-Laboratorium.


Barthel, Gitta (zusammen mit Hans-Gerd Artus) (2007): Vom Tanz zur Choreographie. Gestaltungsprozesse in der Tanzpädagogik, Oberhausen: Athena.

Auch als E-Book erhältlich
www.athena-verlag.de


Tanztechnik im Wandel

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Diese Publikation dokumentiert den gleichnamigen Getanzten Vortrag, den Gitta Barthel für die Tagung Zwischen Tanztechnik und Choreographie 2008 konzipierte. Der intermedial und performativ angelegte Vortrag zeichnet mit den Mitteln der Sprache, des Tanzes und projizierter Texte die Veränderung grundlegender Bewegungsaspekte vom klassischen bis zum zeitgenössischen Tanz nach. Darin reflektiert Gitta Barthel ihre Erfahrung als Tänzerin im tanzgeschichtlichen und -theoretischen Kontext.

Die Tanzpublikation verknüpft die vorgetragenen Textpassagen mit Beschreibungen der getanzten Praxisdemonstrationen sowie den projizierten Texten und macht die Performance für die Leser/innen nachvollziehbar.

Barthel, Gitta (2010): Tanztechnik im Wandel. Skript eines getanzten Vortrages, in: Lampert, Friederike (Hg.): Choreographieren reflektieren. Choreographie-Tagung an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, LIT Verlag: Münster, S. 75–96.

PDF Download  Tanztechnik im Wandel G. Barthel 2010 (PDF 511 KB)


Intermezzo. Die Performanz des Rituals

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Gitta Barthel tanzte 1985 als Gast den Sacre du Printemps in der Choreografie von Pina Bausch am Tanztheater Wuppertal. In einem Interview erzählt sie der Tanzwissenschaftlerin Prof. Dr. Gabriele Klein ihre Erfahrungen bei der Probenarbeit und den Aufführungen.


Barthel, Gitta, Klein, Gabriele (2007): Intermezzo. Die Performanz des Rituals. Gabriele Klein im Gespräch mit Gitta Barthel, in: Klein, Gabriele/Brandstetter, Gabriele (Hg.): Methoden der Tanzwissenschaft. Modellanalysen zu Pina Bauschs „Le Sacre du Printemps“, Bielefeld: Transcript, S. 75-81.

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